Ab 50 verändert sich die Haut nicht nur an der Oberfläche, sondern auch tief in ihrer Architektur. Kollagen- und Elastinfasern verlieren an Dichte, die Feuchtigkeitsbindung lässt nach, und die Fähigkeit zur Regeneration verlangsamt sich.
Ab 50 verändert sich die Haut nicht nur an der Oberfläche, sondern auch tief in ihrer Architektur. Kollagen- und Elastinfasern verlieren an Dichte, die Feuchtigkeitsbindung lässt nach, und die Fähigkeit zur Regeneration verlangsamt sich.
Warum Ihre Haut jetzt mehr braucht
Einer der Hauptgründe liegt im veränderten Proteinstoffwechsel: Die körpereigene „Baustelle“ für neue Hautstrukturen arbeitet langsamer, liefert weniger Material – und ohne Nachschub vertiefen sich Fältchen, das Gewebe wirkt weniger straff.
Dieser Prozess betrifft nicht nur das Bindegewebe, sondern auch die Muskulatur. Der altersbedingte Verlust von etwa 1–2 % Muskelmasse pro Jahr – die sogenannte Sarkopenie – hat auch optische Konsequenzen: Weniger Muskelpolster unter der Haut kann Linien und Falten deutlicher hervortreten lassen.
Essenziell für den Körper – und für die Haut
Von den zwanzig proteinbildenden Aminosäuren sind neun essenziell – der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie müssen über Ernährung oder gezielte Supplementierung zugeführt werden. Dazu gehören Leucin, Isoleucin, Valin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Histidin. Jede übernimmt präzise Aufgaben – vom Erhalt der Muskelkraft über die Unterstützung der Kollagenbildung bis hin zur Steuerung von Neurotransmittern, die Stimmung und Schlaf beeinflussen.
So wirken Aminosäuren in der Haut
Aminosäuren sind die architektonischen Bausteine der Haut – sie liefern nicht nur das Material für Kollagen, sondern setzen auch die Signale, damit dessen Produktion in Gang kommt. Kollagen wiederum bildet das tragende Gerüst, das Festigkeit und Elastizität verleiht. Leucin fungiert dabei wie ein Bauleiter, der den Wiederaufbau beschleunigt, während Glycin und Prolin die Präzision und Stabilität der Kollagenstruktur sichern – vergleichbar mit der sorgfältigen Verarbeitung hochwertiger Werkstoffe in einem filigranen Bauwerk.
Bestimmte Aminosäuren stärken zudem die „Schutzfassade“ der Haut, indem sie die Bildung von Ceramiden fördern. Diese wirken wie fein gearbeitete Mörtelverbindungen zwischen den Hautzellen und verhindern, dass Feuchtigkeit unbemerkt entweicht.
Ein Mangel an Aminosäuren macht sich oft schleichend bemerkbar – die Haut verliert an Spannkraft, kleine Verletzungen heilen langsamer, manchmal wirkt der Teint müde.
Wer es genauer wissen möchte, kann das ganz einfach testen lassen.
Ein Bluttest beim Hausarzt oder Internisten reicht in der Regel aus. Das Ergebnis gleicht einem „Baustoff-Lagerplan“: Es zeigt, welche Materialien für den Hautaufbau ausreichend vorhanden sind – und welche Regale fast leer sind. Auf dieser Basis lässt sich gezielt auffüllen, statt wahllos Präparate zu nehmen.
WOW50plus sagt
„Aminosäuren sind kein schneller Energieschub wie eine Tasse Kaffee. Sie wirken leise, aber nachhaltig – und genau darin liegt ihre Stärke. Geben Sie Ihrer Haut die Zeit, die sie braucht, um neue Strukturen aufzubauen. Mit Geduld und Kontinuität schenken Sie sich etwas, das bleibt: eine Haut, die sich stark, elastisch und lebendig anfühlt – jeden Tag ein bisschen mehr.“